Historische Romane
Tage des Wandels - von Ulrike Renk

1568 beginnt mit der Schlacht von Heiligerlee der 80-jährige Krieg zwischen den Niederlanden und Spanien. Immer wieder dringen Truppen und Söldner in das Münsterland ein, plündern und brandschatzen. Dort wachsen die Zwillinge Eva und Adam auf. Durch die Besonderheit ihrer Geburt ist Adam, der zweite Zwilling, ein freier Mensch. Eva hingegen wächst als Eigenbehörige auf. Doch als der Krieg weiter wütet, beschließt der Vater, dass Eva und Adam ihren Status tauschen. So kann Adam als Eigenbehöriger den väterlichen Hof übernehmen und ist vor dem Dienst an der Waffe sicher. Eva ist frei. Sie nimmt einen neuen Weg, der ihr Glück und Unglück zugleich bringt ...
Träume aus Feuer – von Florian Illies

Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.
Rembrandts Geliebte – von Simone van der Vlugt

Aus heiterem Himmel wird Geertje Dircx verhaftet. Die Anklage: Diebstahl, Betrug, Hurerei. Schnell stellt sich heraus, dass der Maler Rembrandt van Rijn hinter den Vorwürfen steckt. Den bejubelten Künstler und die wissbegierige Frau aus einfachen Verhältnissen verband lange eine Liebesbeziehung – bis Rembrandt sich einer jüngeren Frau zuwandte und Geertje, die sich trotz zahlreicher Schicksalsschläge stets treu geblieben ist, ihr Leben neu aufbauen musste. Doch auf Drängen des Malers wird sie in einem Schauprozess zu einer unverhältnismäßig hohen Strafe verurteilt: Zwölf Jahre Zuchthaus lautet das Urteil … Der Roman über die Geliebte Rembrandts erzählt das bewegende Schicksal einer Frau, die erst Jahrhunderte nach ihrem Tod langsam rehabilitiert wird.
Die Apfelrose – von Birgit Hermann

Ein opulentes Schwarzwald-Epos zur Zeit der Napoleonischen Kriege. Schwarzwald, um 1800: Die Menschen haben mit Hunger, Viehseuchen und Plünderungen durch französische Soldaten zu kämpfen. Als Bauerstochter Helena durch einen gewaltsamen Übergriff schwanger wird, will ihr Vater sie zwangsverheiraten. Helenas Liebe aber gilt dem jungen Uhrenhändler Antonius. Doch nicht nur ihr Vater, auch das Schicksal treibt das junge Paar auseinander, und während Helena eine Lehre als Hebamme beginnt, zieht es Antonius über die Alpen bis nach Italien. Eine Reise, die nicht nur Gefahren birgt, sondern auch dunkle Schatten aus der Vergangenheit weckt. Glänzend recherchiert, atmosphärisch dicht und voller überraschender Wendungen. Ein opulentes Schwarzwald-Epos aus der Zeit der Napoleonischen Kriege.
Das schwarze Geheimnis von Maulbronn – Krimi - Norbert Weimper

Kloster Maulbronn im Jahre des Herrn 1516. Der junge Anselm sucht das weltabgewandte mönchische Leben. Als die mächtige schwäbische Zisterzienserabtei bedroht wird, schickt ihn der Abt auf eine gefährliche Mission. Hohe weltliche Herren und der berüchtigte Magier Dr. Johann Faust kreuzen seinen Weg. Man trachtet ihm außerhalb und innerhalb der Mauern nach dem Leben. Doch Bruder Anselm muss sein geliebtes Kloster retten. Der versteckte Brief einer Seherin weist ihm den Weg zum Schwarzen Geheimnis.
Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung – von Beate Maly

Nach dem Zweiten Weltkriegs kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden.
Die Trümmerschule – Jahre der Kinder – von Beate Maly

Wien, 1947: Seitdem Doktor Pfeifer in Rente gegangen ist, kämpft die jüdische Lehrerin Stella gegen die Anfeindungen des neuen Direktors des Lindengymnasium, die dieser immer offener zur Schau trägt. Nur privat ist ihr mit Leopold ein wenig Glück beschert, aber das Leid der Kinder ist für Stella nur schwer zu ertragen. Um nachhaltig etwas für sie zu verändern, setzt sie alles daran, um Direktorin zu werden ...




